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Die Welt in 3 Worten

In brasilianischen Favelas, im indischen Dschungel, in der afrikanischen Steppe oder auch mitten im tiefsten Tann im Schwarzwald sind Ortsbeschreibungen schwierig. Für Rettungskräfte bspw. ist schnelles Finden der Menschen aber unerlässlich. Lustige Zeitgenossen haben die Welt in drei mal drei Meter große Quadrate eingeteilt. Und jedes Quadrat wird durch genau 3 Wörter exakt und eindeutig beschrieben (what3words). Wer also bspw. einen Unfall hat, kann den Rettungskräften genau sagen, wo er liegt (wenn er noch das Handy bedienen kann). Oder wer die Frau in der Shopping Mall verloren hat oder der Freundin sagen will, wo genau das Zelt eigentlich steht mitten auf dem Festival oder den Feriengästen den Weg zur abseits gelegen Wohnung weiseWhat3wordsn will…Standort ermitteln via Smartphone, die drei Worte weitergeben (funktioniert auch in mehreren Sprachen), der andere tippts ein  kann sich dann auch sofort via OpenStreet zu dem “3-Wort-Ort” navigieren lassen. Zwar gibts auch irgendeine Kooperation  mit Google dennoch: Endlich mal wieder was in Neuland, das mich wirklich faszinierend (auch wenns das schon ne Weile gibt und mittlerweile auch schon von Rettungsdienst genutzt wird…). Nicht nur die wirtschaftlichen Möglichkeiten sind riesig.  Um Verwechslungen durch unsauberes Aussprechen oder Tippfehler zu minimieren, sind die Quadrate nebeneinander übrigens mit sehr unterschiedlichen Wörtern belegt, sehr Ähnliches ist dann gleich in einem anderen Bundesland oder gar auf anderem Kontinent, so dass man es merken könnte, bevor man losläuft… Und etwas umständliche Wörter finden sich eher in ziemlich unbewohnten Gebieten. Da das Ganze ein Algorithmus ist, ist es vom Datenvolumen her kein Problem.
Ich bin grad übrigend in “dampflok.einheit.gerechter” (Die Punkte sind wichtig). Und sehr gerne auch in “entspannung.annahmen.fordern” (Bahia).

 

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