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Fukushima

 

Seit meinem Interview mit Sebastian Pflugbeil, dem Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz, und meiner Recherche zur Situation in Japan schaue ich wieder genauer hin und stelle enttäuscht fest: es wird kaum mehr berichtet. Und das, obwohl offenbar die Brennstäbe immer noch nicht unter Kontrolle sind. Im Gegenteil: die Gefahr, dass die Ruine zusammenkracht, bevor es gelungen ist, die Brennstäbe in sichere Castoren zu verpacken, wird anscheinend täglich größer, der Boden unter dem AKW ist wohl aufgeweicht, die Ruine sackt ab, die Konstruktion, mit der die Brennstäbe aus der Ruine geholt werden sollen, ist längst nicht fertig. Wenn die Ruine zusammenkracht, wäre es eine kaum mehr vorstellbare Katastrophe.  Unser Gefühl, dass “Fukushima” also her vorbei ist, trügt. Wir sollten regelmäßig weiterberichten. So wie zumindest heute Spiegel Online.

aktuell: "Tepco weiss …nicht, was den Anstieg verursacht hat" http://t.co/Fw7ZUHrDJq mein Hintergrund: AKW u Auto http://t.co/gKsR5rf0iy

— Christoph Ulmer (@christophulmer) July 10, 2013

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