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Mein aktuelles Lieblings-Interview steht in der Cicero 7/2008. Da erzählt Woody Allen, dass er die Welt seit seiner Kindheit als tragischen Ort empfinde, dass seine Filme das Leben in einem Universum ohne Gott reflektierten, in dem wir am Ende uns selbst verpflichtet seien, bei seinen Komödiene ebenso, nur mit ein wenig Zuckerguß drüber, und meint dann: “Wenn der Film (gemeint ist die Komödie) dann trotzdem auch nur eine Person unglücklich macht, habe ich meinen Job gut erledigt”. Könnte auch ein herrliches Motto für investigative Journalisten sein. Wobei es da natürlich noch schöner ist, es gibt gleich ein paar, die unglücklich sind und Millionen, die sich aufregen :-)
Hübsche Anschlußfrage des Interviewers dann übrigens: Können Sie gut mit ihrer Berufswahl leben?
Antwort steht hier. Lesenwert!

One Response to “Das Ziel ist das Unglück”

  1. Roland sagt:

    Wir holen dann nicht mehr einen klugen, sreondn vier kluge Menschen vor die Kamera.Warum erinnert mich das an das Podcast ? Nur diesmal mit Bild eben.Dass Kopfsalat gegen alle Mediengesetze ( Show, don’t tell ) im Fernsehen auch funktionieren kann, hat im vorherigen Jahrhundert im INternationalen Fr hschoppen gezeigt.Mario & Julius, ich bin gespannt, was ihr beiden alles ausbr ten werdet!

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